Der Hezelhof – Harmonie von Tradition und Moderne
„Einfach schön“ war mein erster Gedanke als ich das Trainingshotel „Hezelhof“ betrat. Mitten in der Altstadt von Dinkelsbühl steht das alte Fachwerkhaus und wirkt von außen gar nicht wie ein modernes Tagungshaus. Zur Rezeption geht es zunächst einige Stufen abwärts, bis man in einem hellen Kellergewölbe steht. „Herzlich Willkommen, Frau Pink“, begrüßte mich eine freundliche Mitarbeiterin der Hotelinhaberin Sabine Betzler.
Der Weg zu meinem Appartement führte mich durch einen malerischen Innenhof, von dem aus ich bereits einen Blick zu dem „großen Seminarraum“ werfen konnte. Vorbei ging ich auch an dem „kleinen Denkraum“, den ich wenig später kennenlernen durfte. Und schließlich stand ich in meinem Zimmer: einfach, klar, geschmackvoll, funktional. Beim Einrichten stand sicherlich der Wohlfühlaspekt im Vordergrund: An eine kleine Küchenzeile wurde ebenso gedacht wie an ein großzügiges Bad und ein geräumiges Schlafzimmer. Hightech ist natürlich für jeden Trainer und jede Trainerin heutzutage ein Muss – dank Internetanschluss, WLAN, LCD-Fernsehen kann ich daher in dem modernen Hotelzimmer meine E-Mails schreiben, virtuelle Kontakte pflegen und Präsentationen vorbereiten. Schnell steht für mich fest: Der Hezelhof ist ein geeigneter Platz für klassische Rhetorikseminare ebenso wie für Teamentwicklungen oder Kreativitätstrainings. Letztere gehören zu den Schwerpunkten meiner Trainings- und Beratungstätigkeit. Daher fand ich es bemerkenswert, dass der kleine Denkraum nach der Farbenlehre von Dr. Edward de Bono ausgestattet wurde. Das „6 Hüte Denken“ de Bonos gilt als eine der kreativsten und zeitsparendsten Instrumente, um Ideen im Team zu generieren und auszuwerten. Darüber hinaus wird der kleine, schmale Raum gerne auch zum Warm-up bei der Begrüßung der Seminargäste genutzt.
Ausreichend Platz zum Denken und Arbeiten bietet natürlich vor allem der große Seminarraum im Innenhof, der multimedial ausgestattet ist: flexible Moderationswände, Tische und Stehpulte sowie Moderationskoffer, Flipchart und Beamer sind hier eine Selbstverständlichkeit. Wichtig ist noch zu erwähnen, dass sich an das große „Seminarzimmer“ ein Aufenthaltsraum anschließt. „Hier können wir die 2 Gäste mit leckeren Pausensnacks verwöhnen und jederzeit Getränke und Essen bereit stellen ohne die Seminarteilnehmer in ihrer Arbeit zu stören“, so Frau Betzler. Apropos Essen: In vielen Tagungshäusern ist es üblich, dass die Gäste die Küche des hoteleigenen Restaurants genießen. Auch in diesem Punkt überzeugt der Hezelhof mit dem besonderen Extra: Man muss nämlich das Hotel zum Frühstück und den Hauptmahlzeiten verlassen, die Straße überqueren und sich in der „Essbar“ niederlassen - einer Vinothek mit integriertem kleinen Restaurant. Die Kooperation zwischen Hotel und Essbar hat sich bewährt. Die Gäste wissen es zu schätzen und „sind froh, wenn sie sich zwischen Seminar und Essen ein bisschen die Füße vertreten können“, meinte die Hoteldirektorin.
Am Ende der Besichtigung wollte ich noch wissen, welche Gäste außer den Seminarbesuchern das stilvolle Tagungshaus aufsuchen. Überrascht war ich, dass auch ältere Damen und Herren die Vorzüge dieses Hotels schätzen: Lifte sind in alten Häusern selten – im Hezelhof eine Selbstverständlichkeit. Die Tatsache, dass die Zimmer sehr geräumig sind, registrieren vor allem diejenigen, die auf Rollatoren als Gehhilfe angewiesen sind. Wenn auch das Gros der Gäste junge und mittlere Jahrgänge sind, so hat mir doch die Vorstellung gefallen, dass sich auch Seniorinnen und Senioren im Hezelhof wohl fühlen. Ein Haus für jung und alt also, ein modernes Hotel für anspruchsvolle Seminargäste und TrainerInnen.
Und: Ein Hof mit Herz und Harmonie. Ich komme gerne wieder!
Ruth Pink, Dipl.-Pol.
Training & Coaching, München
www.ruthpink.de
